Integration

Integration an unserer Schule kann nie enden!

„Unser Zusammenleben soll von Respekt, gegenseitigem Vertrauen, von Zusammengehörigkeitsgefühl und gemeinsamer Verantwortung geprägt sein. Die Integration von Zugewanderten soll Chancengleichheit und die tatsächliche Teilhabe in allen Bereichen ermöglichen, insbesondere am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Leben. … Dabei stellt das Erlernen der deutschen Sprache eine grundlegende Voraussetzung für die Teilhabe dar.“ So zu lesen auf den Seiten des BMI (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat).

Das stellt auch uns, die Schulgemeinschaft der Udo-Lindenberg-Mittelschule, dauerhaft vor eine große Aufgabe.

Für alle Schüler mit Migrationshintergrund, die es benötigen, konnten auch im Schuljahr 2021/ 22 zusätzliche Kurse im Fach Deutsch als Zweitsprache eingerichtet werden. Die Schüler lernen in den Regelklassen (5 – 9) oder der P-Klasse. Darüber hinaus werden sie entsprechend ihrem Sprachniveau in der DeutschPlus-Förderung unterrichtet. Im Zeugnis erhalten sie statt einer Deutschnote, eine Note in Deutsch als Zweitsprache. Das erleichtert ihnen die Integration, da die Sicherheit im Umgang mit der deutschen Sprache eine bessere Teilnahme am Fachunterricht der Regelklasse und dem Klassenleben ermöglicht.

Dieses Konzept hat sich in den letzten Jahren bewährt. Zahlreiche Abgänger konnten unsere Schule mit einem Mittelschulabschluss, einem Qualifizierenden Mittelschulabschluss und sogar der Mittleren Reife verlassen.

„Gelungene Integration bedeutet, sich einer Gemeinschaft zugehörig zu fühlen.“

Die Integration der Schüler in den Regelklassen hängt zum großen Teil auch vom eigenen Engagement der Schüler selbst ab. Wir haben festgestellt, dass dieser Prozess funktioniert, sofern eine zusätzliche Unterstützung vorhanden ist. Durch zukünftige Projekte und Initiativen werden wir in Zukunft diesen Prozess weiter befördern.

Wir wünschen allen viel Erfolg und natürlich ganz viel Freude beim Lernen.

Ute Hofmann

Beraterin Migration

 

Text: Ute Hofmann, Beraterin Migration